Traum #002: Coffee for Präsi

Bestimmt haben die meisten schonmal was mit Filmfiguren, Comiccharakteren oder ähnlichem geträumt.

Dasselbe ist mir heute auch passiert. Aber nicht mit irgendwem. Sondern mit IHM, the one and only

LOBO!!!

Für die, die den „Präsi“ nicht kennen:

Nicht nur, dass ich von meinem Lieblingscomic“helden“ geträumt habe, ich hatte sogar die enorme Ehre, auf seiner Kopfgeldliste zu stehen (um das zu verstehen, muss man Fan sein – wie diese Fangirls, die in den 80ern davon träumten, von Tommy Lee flachgelegt zu werden 0o)!

In meinem Traum davon erfahren habe ich via Handy – er rief mich einfach an und kündigte mir sein kommen an. Seine Stimme klang dabei interessanterweise wie die deutsche Synchronstimme von Tim Curry.

Just zu dieser Zeit war ich in Köln unterwegs zu meinen Eltern, die mich mit dem Auto vom Bahnhof abholen wollten. Ich ihnen das Ganze also erzählt. Als Reaktion schlugen sie vor, ersteinmal einen Kaffee mit ihm zu trinken (das Schöne an Träumen ist ja, dass einem solch beknackte Ideen darin total logisch vorkommen).

Wir kommen also bei meinem Elternhaus an. Da Winter ist, ist es schon dunkel.
Vom Bewegungmelder ausgelöst geht das Licht des Eingangsbereiches an, und – oben auf der Garage! Entspannt auf sein Lobobike gestützt im Zwielicht, nachlässig an seiner Zigarre ziehend, wodurch die aufleuchtende Glut sein Gesicht rot illuminiert. Der Präsi!

Von unten herab schaue ich ihn nervös an, die feuchten Hände in die Hosentaschen gestemmt, und lade ihn mit sich überschlagender Stimme auf eine Tasse Kaffee ein.

Im Halblicht ist gut zu sehen, wie seine roten Augen sich für einen Moment vor Verwunderung weiten. Dann zuckt er mit der Schulter – jedenfalls glaube ich das – „Warum nicht…“
Behende springt er mit einem kleinen Satz vom Dach. Seine schweren Stiefel wirbeln den Schnee auf.

Er betritt mit uns den Flur, streift sich an der Fußmatte das matschige Ex-Weiß ab und tritt ein.

Schnitt.

Im nächsten Moment sitzen ich und er gemütlich im Wintergarten am Tisch, jeder mit einer heißen Tasse Kaffee in der Hand. In einer Schale liegen kleine Weihnachtsplätzchen, die er in unregelmäßigen Abständen mit seinen massigen Fingern greift und genüßlich verspeist. „Die hat mein Schwester gebacken“ erkläre ich ihm und er freut sich mit einem kleinen Lächeln.
Um uns herum liegen die Hunde meiner Eltern, die sich von diesem ungewöhnlichen Gast nicht stören lassen.

Nur der kleinste, ein Rehpinscher, liegt auf seinem Schoß und lässt sich von ihm streicheln.

Im Hintergrund läuft leise Weihnachtsmusik aus dem Radio.

Danach bin ich aufgewacht.

Sollte jemals ein Kopfgeld auf mich ausgesetzt werden, dann soll bitte Lobo kommen xD

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