MyTwitter – 2 Dinge, die mich beschäftigen

„Wie kommst du auf sowas? xD“

„Was rauchst du eigentlich???“

Darf ich vorstellen: dies sind zwei Standart-Replies auf meine Tweets.

Ganz ehrlich, das habe ich mich auch schon oft gefragt.

Die Antwort: keine Ahnung. Sie fallen mir einfach so ein. Punkt.

Nun gut, eine gewisse Ahnung habe ich schon. Während andere Kinder draußen spielten oder Bäume raufkletterten, saß ich meistens drinnen und habe gelesen oder fern gesehen. Eigentlich mehr gelesen. Wobei ich und mein Umfeld uns immer noch darüber wundern, wie viele Sendungen wir eigentlich früher gesehen haben.

Mal schaun: meine Kindheit bestand hauptsächlich aus Berts Katastrophen, Monty Python, Otto, Micky Maus, Clever & Smart usw. Kurz gefasst: gesammelter Stumpfsinn 😉

Meine Familie ist übrigens auch nicht viel anders. Beispiel gefällig?

In der Metro. Dort gibt es diese Infoschalter, direkt neben den Einkaufswagen. Eine Frau braucht einen Wagen, hat aber kein Kleingeld, also fragt sie dort nach. Die haben allerdings keine Kasse, deswegen fragt sie meinen zufällig dort stehenden Vater „Hätten sie wohl mal ’n Euro?“ Er antwortet betont pikiert „Immer diese Bettler“, dreht sich um und geht weg.

Noch Fragen? 😉

Ich kann also gar nicht anders, als dummes Zeug zu denken – und glaubt mir, das ist manchmal extrem hinderlich, wenn man ernst sein soll.

Noch etwas in eigener Sache:

Nicht jeder auf Twitter muss „lustig“ sein. Und schon gar nicht auf dieselbe Art. Es gibt sie, die Kalauerkönige und Schotenreißer, die einen Spruch nach dem nächsten raushauen können.

Andererseits: es gibt auch tolle Twitterer, die soetwas genau nicht machen. @tiny_tales etwa schreibt tolle Geschichten in 140 Zeichen. @kronokosmos „malt“ ganze Bilder. Leute wie @textzicke faszinieren auch ohne Sprücheklopfen.

Jeder von denen twittert so, wie er es am Besten kann. Twitter ist viel zu interessant und potent, um zu einem reinen Quatsch Comedy Club zu verkommen.

Auch wenn es nicht jeder mögen wird: Wayne? 1000+ Follower sieht zwar toll aus, sagt aber schlußendlich nichts aus. Einigen der „populärsten“ deutschen Twitterer folge ich nicht. Warum? Weil ich ihre Tweets uninteressant finde, weil ich sie nicht mag, warum auch immer.

Sie gehören für mich nicht in „mein“ Twitter (und das ist in keiner Weise abwertend gemeint).

Schafft euch euer Twitter so, wie es euch gefällt. Seid Pipi Langstrumpf 😉

Dann macht es auch Spaß 🙂

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Comments
3 Responses to “MyTwitter – 2 Dinge, die mich beschäftigen”
  1. Viermalbe sagt:

    Schöner Text, ich seh das ähnlich. Für mich dient Twitter einzig und allein der Unterhaltung, wo andere TV Sendungen schauen oder Ballspielen lese und schreibe ich Tweets. Für Nachrichten und Informationen (die nicht in 140 Zeichen passen) nutze ich immernoch die guten alten Feeds.

    Toll ist es auch, mit anderen Zwitschergenossen zu spinnen, sich auszutauschen, Feedback zu kriegen oder sich einfach nur zu amüsieren.

    Dass die „Elite“ so ein Völkchen für sich ist, merkt man spätestens freitags, da wird sich gegenseitig Honig ums Maul geschmiert (und das sage ich nur mit ganz wenig Neid). Leider ist es aber auch so, dass, wenn man erstmal genug Follower hat, jeder Tweet ga“favt“ wird…

    Keine Chance, als Neuling, da mitzuhalten.

    • Die „Twitter-Elite“-Diskussion wurde ja anderswo schon ausreichend geführt, aber ich stimme zu, es gibt meiner Meinung nach eine Gruppe an Leuten, die allgemein sehr populär sind (was ich bei manchen nicht verstehen kann, weil ich sie unglaublich öde finde, aber das habe ich ja schon geschrieben) und sich – durch Twittagessen, #immf usw. – inzwischen sehr gut kennen und stark miteinander interagieren.

      Das finde ich für diese Leute wirklich schön und ich gönne es ihnen auch, gleichzeitig macht es es Neulingen wie überall schwer, da rein zu kommen.

      Gefühlt habe ich auch recht lange gebraucht, bis „bekannte“ Leute mit mir interagiert haben – andererseits sehe ich aber auch, dass sie viele Replies bekommen und deswegen nicht auf alles antworten können/wollen.
      Ich antworte auch nur auf einen Bruchteil.

      Aber wie bereits gesagt, scheiß drauf.

      Zu der Fav-Sache: da muss ich dir leider recht geben.
      Sich über Fav-Verhalten zu unterhalten ist allerdings müssig, weil es im jeweiligen Ermessen liegt. Manche Leute faven gar nichts, was ich wiederrum auch kritisch sehe, weil ein Fav sowas wie „Trinkgeld“ für mich ist. Dadurch sehe ich, wenn jemandem einer meiner Tweets gefallen hat, und freue mich darüber.

      Favstar.fm z.B. nutze ich nur noch dafür. Irgendwann habe ich einfach eingesehen, dass es für mich irgendwo albern und so mancher 100+Favs-Tweet einfach langweilig ist 😉

      Aber das soll jeder für sich entscheiden.

      Am Rande: der Fav, der mich am meisten amüsiert hat, war einer für meinen Tweet „Mmh, lecker Brie…“
      😉

  2. Torsten sagt:

    Jo, so sieht das mal aus!

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